Die unterschiedlichen Zuchtformen

 

Labrador Retriever
Pudel
F1 Labradoodle
F1 Labradoodle
Pudel
F1B Labradoodle
F1B Labradoodle
Pudel
F1BB Labradoodle
F1 Labradoodle
F1 Labradoodle
F2 Labradoodle
F2 Labradoodle
Pudel
F2B Labradoodle
F1B Labradoodle
F1B Labradoodle
1. Generation Multigen
Labradoodle
Goldendoodle
Doubledoodle

 * B (backcross) bezeichnet die Rückkreuzung mit einem Pudel.


In der F1 Generation unterscheiden wir die Fellstrukturen:

- wavy coated (gewellt, noch nicht gelockt)

- wire coated (Drahthaar)

- flat coated (glatter anliegend)

Der pflegeintensivere, aber weitgehend nicht haarende Doodle mit Curly Coat (gelockt) fällt nur in der F1B, F1BB, F2b und Multigen- Generation.

Einen Überblick über einige der vielfältigen Farben finden Sie hier.


Größen:

Mini, Medium und Standard:

Der Doodle wird stufenweise kleiner gezüchtet. Deshalb gibt es aus seriösen Zuchten Mini Doodles weder in F1 noch F1B. 

Der Minidoodle ist recht aufgedreht, und muss sehr konsequent erzogen werden.

Der Mediumdoodle sollte in der F1 Generation ausschließlich von Labrador und (großem) Kleinpudel ("Mittelpudel") abstammen 

und kann als lustig,aktiv,intelligent, beschrieben werden.

 

Der STANDARD-oder Medium DOODLE in der F1 Generation, wie wir ihn züchten, stammt aus einer gezielten Anpaarung eines 

GESUNDEN WESENSFESTEN LABRADORS mit einem GESUNDEN, WESENSFESTEN GROß- ODER MITTELPUDEL. 

Er überzeugt durch sein spaßiges,lustiges,kluges,lebhaftes, geselliges,treues, aber ausgeglichenes Wesen, ist sensibel und feinfühlig

und findet sehr oft Einsatz im Therapiebereich, ist jedoch auch der optimale (aktive) Begleiter für die moderne Familie "von heute". 

Er hat Spaß an Hundesport und die 50% Labradoranteile machen ihn leichtführig (will to please).

 

Heterosis-Effekt: Als Heterosis-Effekt bezeichnet man in der Genetik der Tier- und Pflanzenzucht die besonders ausgeprägte Leistungsfähigkeit von Hybriden („Mischlingen“) der F1 Generation. (beim Hund zB. Krankheitsresistenz, Fruchtbarkeit, Widerstandskraft gg Erreger wie Viren, Pilze etc ; bei Mais zB. bessere Erträge, Widerstandskraft gegen Erreger).

Der Heterosis-Effekt beschreibt also eine „höhere Fitness“ (überproportionale Erhöhung) der Nachkommen (F1 Generation) als die der Parenteral- Generation (Eltern).

Den Heterosis-Effekt gibt es NUR in der F1 Generation (hier also Verpaarung aus Pudel x Labrador), die Eigenschaften sind NICHT VERERBBAR, sondern müssen von Generation zu Generation wieder neu aus den Ausgangskreuzungen gewonnen werden.

 

Bestimmt kennen Sie die Aussage „Mischlinge sind gesünder als Rassehunde“, etc – hier liegt allerdings ein Denkfehler vor: Beim zufällig entstandenen Mischling oder der „gewollten“ Verpaarung zweier Hunde, einfach, um eben mal Welpen zu haben, sind die Elterntiere meistens weder auf Erbkrankheiten getestet noch auf rassetypisches Wesen. 

 

Warum gibt es dennoch Züchter, die in weiteren Generationen züchten ? 

Hier geht es dann mehr um den Phänotyp, das äußere Erscheinungsbild/ Fellarten. Nach der Uniformitätsregel (1. Mendelsche Regel) besteht in der F1 Generation ein relativ homogener Phänotyp. Wird mit Hybridhunden weiter gezüchtet, geht die Homogenität mehr verloren, es entstehen breite Variationen im Phänotyp (Mendelsche Spaltungsregel). 

Die ab der F2 Generation entstehende phänotypische Vielfalt kann erst durch eine längere Selektion, Inzucht und Linienzucht wieder stabilisiert werden (Bsp: Kromfohrländer).